Hänschen klein

Hänschen klein geht allein
in die weite Welt hinein:
Stock und Hut stehn ihm gut,
ist gar wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr.
Wünsch dir Glück“, sagt ihr Blick,
„komm nur bald zurück“.

Viele Jahr, trüb und klar,
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt sich das Kind,
ziehet heim geschwind.
Doch nun ist’s kein Hänschen mehr,
nein, ein grosser Hans ist er.
schwarz gebrannt Stirn und Hand,
wird er wohl erkannt ?

Ein, zwei, drei gehen vorbei,
wissen nicht wer das wohl sei.
Schwester spricht „Welch Gesicht“,
erkennt den Bruder nicht.
Kommt daher die Mutter sein,
schaut ihm kaum ins Aug hinein,
ruft sie schon: „Hans, mein Sohn –
Grüss dich Gott, mein Sohn.“